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Parkbad 2026 gut besucht
Tolle Bilanz: 91.000 Badegäste im Hitzesommer
Am Samstag, 12. September, war der letzte Badetag 2026 im Parkbad. Jetzt beginnen die Restarbeiten, um das Parkbad winterfest zu machen. Bürgermeister Christian Seitz zieht eine positive Saison-Bilanz: „In diesem heißen Sommer konnten wir insgesamt 91.000 Gästen zu einer willkommenen Abkühlung verhelfen. Das ist einfach spitze.“ Das habe sich auch auf die Kasse ausgewirkt. Denn in der Regel ist der Betrieb eines Freibades rein wirtschaftlich betrachtet ein deutlich defizitäres Geschäft. Zudem steigen die Kosten für Energie und Dienstleistungen weiter stetig an. In der Saison 2026 konnte der kalkulierte Ansatz von Einnahmen in Höhe von 275.000 Euro jedoch erreicht werden.
Zu Saisonbeginn hatte das Parkbad zwei Wochen später als gewohnt die Tore geöffnet: Hintergrund war die Entscheidung der Gemeindevertretung im Zuge der Haushaltsberatungen 2026, in unterschiedlichen Aufgabenbereichen der Gemeinde Einsparungen vorzunehmen. „Gerade der Beginn und das Ende einer Badesaison sind sehr energieintensiv. Allein die Beheizung des Beckens führt während dieser Zeiten zu erheblichen Kosten, die durch die geringen Besucherzahlen zu Saisonstart nicht aufgefangen werden können“, weiß Fachbereichsleiter Tobias Guldner. So sollte auch das Saisonende 2026 auf den 6. September vorgezogen werden.
Hoher Einsatz des Parkbad-Teams
Aufgrund einer stabilen Wetterlage hatte die Gemeindeverwaltung sich jedoch noch einmal kurzfristig für eine Verlängerungswoche ausgesprochen. Davon profitierten vor allem die Stammgäste. Ansonsten kamen trotz der Temperaturen von teilweise über 25 Grad nur noch besonders motivierte Fans des Freiluftschwimmens ins Krifteler Freibad, kaum mehr als 200 Gäste pro Tag.
„Alles in allem können wir sehr zufrieden sein. Wir haben nicht nur den Kriftelerinnen und Kriftelern, sondern auch vielen Gästen aus der Umgebung 2026 wieder einen unbeschwerten Badespaß ermöglicht“, so Seitz. Er macht deutlich: „Das alles ist aber nur durch den hohen persönlichen Einsatz des Teams am Beckenrand möglich.“ Tobias Guldner ergänzt: „Das Engagement wird uns von den Gästen auch immer wieder gespiegelt, weshalb sich viele so wohl fühlen und gerne wiederkommen.“
Seitens der Verwaltung beginnt die Planung für 2027 bereits jetzt, da für die neue Saison eine neue Kassen- und Zutrittsanlage angeschafft werden soll. Der bisherige Hersteller hat sich aus dem Segment der Freizeitanlagen zurückgezogen.

