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Investition in die Infrastruktur
Mehr Sicherheit und moderne Infrastruktur: Zahlreiche Bauprojekte in Kriftel
An mehreren Stellen im Gemeindegebiet wird derzeit gebaut. Ob neue Trinkwasserleitungen, sichere Fußgängerüberwege oder sanierte Gehwege – die Gemeinde investiert kontinuierlich in eine moderne Infrastruktur und mehr Verkehrssicherheit.
Bereits Ende Oktober 2025 begann die umfangreiche Erneuerung der Trinkwasserleitungen. Die Arbeiten sind Teil des seit 2010 laufenden Programms zur schrittweisen Sanierung und Optimierung des Trinkwassernetzes. Den Auftakt machten die Jahnstraße, anschließend folgten die Schillerstraße und die Immanuel-Kant-Straße. Im Zuge der Arbeiten wurde auch der Kreuzungsbereich Schillerstraße/Immanuel-Kant-Straße vollständig neu asphaltiert.

Bevor die neuen Leitungen in Betrieb gehen können, sind umfangreiche Prüfungen erforderlich.
Derzeit sind die Arbeiten in der Friedrichstraße (Foto) bereits weit fortgeschritten. Im Anschluss wird die Baumaßnahme in der Immanuel-Kant-Straße im Abschnitt zwischen der Friedrichstraße und der Gartenstraße fortgesetzt. Um die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering zu halten, erfolgen die Sperrungen abschnittsweise. Die Rohrgräben werden nach Abschluss der jeweiligen Arbeiten zügig wieder verfüllt, sodass die Grundstücke möglichst uneingeschränkt erreichbar bleiben. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Ende August vorgesehen.
Bevor die neuen Leitungen in Betrieb gehen können, sind umfangreiche Prüfungen erforderlich. Da Trinkwasser als Lebensmittel besonders hohen hygienischen Anforderungen unterliegt, werden neben einer Druckprüfung zur Kontrolle der Dichtigkeit auch mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt. „Diese notwendigen Prüfungen machen es leider schwierig, für jeden Bauabschnitt einen exakten Fertigstellungstermin zu nennen“, erklärt der Erste Beigeordnete Martin Mohr und bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.
Auch an anderer Stelle wird die Infrastruktur verbessert. In der Raiffeisenstraße wird derzeit der Fußgängerüberweg verlegt, da er sich bislang zu nah an der Einfahrt zum Parkplatz befand. Gleichzeitig wird die Querungsstelle barrierefrei ausgebaut und mit einer neuen Beleuchtung ausgestattet.
Im Anschluss entstehen weitere Fußgängerüberwege in der Oberweidstraße sowie in der Hofheimer Straße, in Verlängerung der Brücke Am alten Wasserwerk. Da diese Bereiche von vielen Menschen genutzt werden, soll die Verkehrssicherheit dort deutlich verbessert werden. „Wenn wir ohnehin vor Ort arbeiten, bietet es sich an, auch den Mühlenweg zwischen der Oberweidstraße und dem Weg Am alten Wasserwerk zu asphaltieren, weil frühere Maßnahmen zur Verbesserung der Begehbarkeit nach Regenfällen bisher nicht erfolgreich waren“, erläutert Fachbereichsleiter Michael Walter.
Parallel setzt die Gemeinde die Erneuerung von Gehwegen im Ortsgebiet fort. Die Sanierungen erfolgen abschnittsweise. Nach der Staufenstraße ist als Nächstes die Nordseite der Lindenstraße zwischen Münsterer Straße und Königsberger Straße vorgesehen.
In der Bachstraße wurde inzwischen die beschädigte Asphaltdeckschicht abgefräst und erneuert. Anlass waren immer wieder auftretende Schlaglöcher. Langfristig ist jedoch eine grundhafte Sanierung der gesamten Straße erforderlich.
Verbessert wurde außerdem die Barrierefreiheit im Robert-Schumann-Ring. Dort erhielt ein Stichweg eine flach ansteigende Rampe (Foto), die nun deutlich leichter mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Einkaufstrolley genutzt werden kann. „Die bisherige Neigung war einfach zu steil. Der Bedarf war da, deshalb haben wir gehandelt“, sagte der Erste Beigeordnete Martin Mohr bei einer Baustellenbegehung am Montag.

