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Erinnerungsbaum für den Freizeitpark
25 Jahre Hospizverein Horizonte – Dank für wertvolle Arbeit, Erinnerungsbaum im Park
Rund um und im Hofheimer Kellereigebäude hat am vergangenen Samstag der sechste Hospiz- und Palliativtag des Main-Taunus-Kreises stattgefunden. Ausrichter war der „Horizonte"-Hospizverein Hofheim, Eppstein, Kriftel, der gleichzeitig sein 25-jähriges Bestehen feierte – unter dem Motto „Mitten im Leben".
Fast 15 Vereine und Organisationen aus dem Main-Taunus-Kreis waren bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Vernetzungstreffen dabei und präsentierten sich und ihre Angebote: Ob Patientenverfügungen, der Wünschewagen, Trauerangebote für Erwachsene und Kinder, Grabgestaltung, eine Schokoladenmeditation oder Hunde in der Hospizarbeit – die Besucherinnen und Besucher erhielten einen umfassenden Einblick in die vielfältige Unterstützung, die es im Kreis gibt. Der Hospizverein möchte sich unter anderem dafür einsetzen, dass Sterben und Tod wieder mitten im Leben stattfinden können, weil es zum Leben dazugehört, auch wenn es schmerzhaft ist. Die Sterbebegleiterinnen Christina Krasa und Adriana Langeler erinnerten an die etwa 1.000 Begleitungen, die der Verein in 25 Jahren durchgeführt hat.
„Vielen Dank für eure wertvolle Arbeit", sagte der Erste Beigeordnete der Gemeinde Kriftel, Martin Mohr, auf der Bühne. Er nahm im Namen der Gemeinde ein Erinnerungsbäumchen entgegen – eine symbolische Geste: Der Verein spendet den Kommunen, in denen er vertreten ist, Geld für die Pflanzung eines Baumes. In Kriftel wird dieser im Herbst im Freizeitpark gepflanzt. Ein Schild soll dort künftig auf die Bedeutung hinweisen und an die Menschen erinnern, die Horizonte in 25 Jahren begleiten durfte.
16 neue Klimabäume – Gemeinde investiert in den Freizeitpark
Der Baum soll im Rahmen einer größeren Pflanzaktion der Gemeinde gepflanzt werden. Im Freizeitpark sollen insgesamt 16 neue Klimabäume ein Zeichen für Klimaschutz setzen. Für die Maßnahme wurden 2026 bereits 50.000 Euro im Haushalt eingeplant – inklusive Baumpflanzung, Planung und Nebenarbeiten. „Bei der Auswahl der Standorte haben wir uns von dem in den Ausschüssen vorgestellten Nachpflanzungskonzept für den Freizeitpark leiten lassen und folgen den Wünschen von Bürgerinnen und Bürgern, entlang des Brunnenweges mehr Schattenspender zu platzieren“, kündigt Martin Mohr an. Der Termin steht noch aus, die konkrete Planung läuft.

