Zeitung auf Schreibtisch - Aktuelles

Immer informiert

DAS passiert in Kriftel

Brückenbelag wird erneuert

Belag wird provisorisch in Stand gesetzt

Die Fußgängerbrücke, die im Zuge des Limburger Wegs über die L3011 zum Hochfeld beziehungsweise zur Konrad-Adenauer-Schule führt, hat schon schönere Zeiten gesehen: Überall gibt es Fehlstellen und Abplatzungen in der Betondecke, Beschichtung und Betonschicht haben sich abgelöst und die Stahlbewehrung liegt teilweise frei. Sie ist damit nicht mehr vor der Witterung geschützt. „Diese Stolperfallen stellen eine mangelhafte Verkehrssicherheit dar“, betont der zuständige Fachbereichsleiter, Michael Walter.

Eine Sanierung sei dringend nötig und von der Gemeinde auch bei der zuständigen Stelle, Hessen Mobil, schon mehrfach angemahnt worden. „Gemäß den Zuständigkeitsregelungen zwischen Gemeinde und Hessen Mobil ist Hessen Mobil für die Unterhaltung des Brückenbauwerks zuständig. Wir haben Hessen Mobil mehrfach mündlich wie schriftlich auf den Zustand des Oberbelages hingewiesen. Uns wurde mitgeteilt, dass die Brücke gemäß der letzten Prüfung als in Ordnung betrachtet wird und aufgrund begrenzter Kapazitäten eine Sanierung erst im Jahr 2030 erfolgen kann“, so Michael Walter weiter.

Die Beschichtung zu erneuern, das liege zwar in der Zuständigkeit der Gemeinde, dafür sei jedoch eine stabile Grundlage der Betonschicht die Voraussetzung. Für diese ist Hessen Mobil zuständig.

„Wir haben aufgrund des sich verschlechternden Zustands und der nicht gegebenen Verkehrssicherheit angeboten, eine provisorische Instandsetzung der betroffenen Fläche durchzuführen und ein Ingenieurbüro um ein Angebot gebeten“, erläutert Michael Walter das Vorgehen. Doch auch die Kostenübernahme wurde seitens Hessen Mobil abgelehnt.

Im Gemeindevorstand hat man nun entschieden, dass hier die Gemeinde zunächst in Eigenregie handeln muss: Mitarbeiter des Bauhofes werden nun in der zweiten Woche der Osterferien den Belag der Brücke provisorisch Instandsetzen und die Abplatzungen zuspachteln, um vorläufig wieder eine ebene Fläche herzustellen. „Die Arbeiten sollen an drei Tagen in der zweiten Osterferienwoche stattfinden, da die Brücke hauptsächlich von Schülerinnen und Schülern genutzt wird“, so der zuständige Fachbereichsleiter. Abgesperrt wird dann jeweils der Bereich, an dem gearbeitet wird, so dass einzelne Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Fahrradfahrende weiterhin passieren können.