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Bitte nicht Radfahren im Park
Radfahren im Freizeitpark verboten: Mehr Sicherheit für alle
Der Frühling ist da, die Sonne scheint und viele Menschen möchten sich wieder im Freien aufhalten und bewegen. Der Krifteler Freizeitpark bietet da gute Möglichkeiten. Aber das Vergnügen wird getrübt: „Unsere Ordnungspolizisten haben bei ihren Kontrollrunden durch den Park festgestellt, dass immer mehr Kinder und Jugendliche, aber auch Bürgerinnen und Bürger jeden Alters mit dem Rad durch den Park fahren, obwohl das Fahrradfahren seit Jahren im Park verboten ist“, berichtet der Leiter des Ordnungsamtes, Volker Kaufmann. „Sie zeigen sich zudem uneinsichtig, wenn sie darauf angesprochen werden.“ Grund sei wahrscheinlich Unwissenheit. Denn blaue Gehweg-Schilder an den Zugängen zum Park machen deutlich auf das Verbot aufmerksam.
„Ich möchte daher dringend die Radfahrerinnen und Radfahrer bitten, Rücksicht zu nehmen und zu Beginn der Beschilderung abzusteigen“, so Bürgermeister Christian Seitz. Dieses wurde mit gutem Grund eingeführt: Denn da sich im Park auch kleine Kinder und ältere Menschen bewegen, die schlecht ausweichen können, Wege durch Spielflächen führen und sich gerade auch am Kiosk oft mehrere Menschen aufhalten, sei Rücksichtnahme hier besonders wichtig, um die Sicherheit aller Erholungsuchenden zu garantieren. Das Problem werde durch die immer beliebter werdenden E-Bikes und E-Roller noch verschärft, mit denen die Fahrerinnen und Fahrer oft deutlich schneller unterwegs sind.
Foto: Ordnungspolizist Stefan Lörsch neben einem blauen Gehweg-Schild am Eingang zum Freizeitpark (Höhe Parkbad). Das Schild besagt: „Der Weg darf nur als Gehweg von Fußgängerinnen und Fußgängern genutzt werden. Für alle anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ist der Weg verboten.“ Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer müssen absteigen und ihr Rad schieben.

