Eine Luftansicht von Kriftel - Am Horizont die Frankfurter Skyline, die Häuser von Kriftel und vorne das Hochfeld.

Feld-Banner: Gemeinde bittet um Rücksicht

Hund mit Spaziergängerin vor einem Feldbanner.
Um Erdbeeren geht es auf dem Feldbanner an der Einfahrt auf die „Erdbeermeile“. Katalina und ihr Husky Charlie halten sich gerne an die Regeln.


„Liebe Spaziergängerinnen und Spaziergänger, Sie betreten ein Gebiet, in dem Qualitätsobst angebaut wird und in dem Wildtiere leben. Hunde sind an der Leine zu führen. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Kriftel“ – so ist auf einem von sechs großen Feldbannern zu lesen, die von der Gemeinde vor Jahren vor allem an den Zuwegen ins Krifteler Hochfeld angebracht wurden.

Die Gemeinde möchte mit den Bannern all Diejenigen für das „richtige Verhalten“ in der Feldgemarkung sensibilisieren, die sich dort in ihrer Freizeit aufhalten. Immer wieder kommt es hier zu Konflikten zwischen Joggern, Radfahrern und Spaziergängern, aber auch den Hundehaltern und den Landwirten. Letztere bauen Qualitätsobst an, dass verzehrt wird und von dessen Verkauf sie leben. Der Druck auf die Feldgemarkung hat in der Coronazeit noch zugenommen.

Die Obstbauern haben nicht unbedingt etwas dagegen, wenn im Feld gepicknickt wird. Nur sollte der Müll wieder mit nach Hause genommen werden. Aber nicht nur bei der Arbeit stört es sie, wenn sie andauernd in Hundekot treten. Auch aus hygienischen Gründen müssen die Hunde den Feldern fernbleiben. Wer möchte schließlich verunreinigte Erdbeeren esse? Außerdem gibt es Wildtiere im Krifteler Hochfeld und auch auf dieses sollte Rücksicht genommen werden.

Feldbanner stehen an der Bauernbrücke über die L 3018, im Kurvenbereich von Kapellenstraße zur Straße „Auf der Hohlmauer“, im Hochfeld kurz vor Marxheim, am Wasserwerk, an der Bauernbrücke über die A66 und auf Krifteler Gemarkung am Feldweg ins Hochfeld gegenüber der Hofheimer Tierklinik.


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