Zeitung auf Schreibtisch - Aktuelles

Immer informiert

DAS passiert in Kriftel

Wie sieht Kriftel in 20 Jahren aus?

Ortsentwicklungskonzept: Fachbüro soll Konzept erarbeiten - mit Bürgerbeteiligung

Wie soll sich die Obstbaugemeinde in Zukunft weiter entwickeln? „Gerade Hinblick auf die derzeit laufende Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplanes durch den Regionalverband Frankfurt RheinMain, sich in Planung befindliche Siedlungserweiterungen von Nachbarkommunen, wie zum Beispiel Hofheim am Taunus mit ‚Marxheim II‘, und dem Ausbau der Umspannanlage ‚Im Läusgrund‘ wird eine Neuaufstellung eines Ortsentwicklungskonzeptes für die Gemeinde Kriftel für erforderlich gehalten. Dabei spielt natürlich auch der Boden- und Landschaftsschutz und der zunehmende Siedlungsdruck zur Ausweisung neuer Baugebiete eine große Rolle“, heißt es in der Vorlage, die der Erste Beigeordnete Franz Jirasek in den Ausschüssen und in der Sitzung der Gemeindevertretung vorlegte. In dieser wird der Gemeindevorstand beauftragt, „die Weiter- und Fortentwicklung des bisherigen Ortsentwicklungskonzepts in die Neuaufstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes für die Gemeinde Kriftel zu überführen“.

 

Der Gemeindevorstand soll zunächst Vorschläge für die Erstellung und Erarbeitung eines neuen Ortsentwicklungskonzepts machen. Dabei soll der Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Fachbüro der Vorzug vor einer verwaltungsinternen Lösung gegeben werden, darauf einigte man sich mehrheitlich in der Gemeindevertretersitzung. Dabei gelte es zunächst, die Aufgabenschwerpunkte und zu behandelnden Themenkomplexe in der Gesamtheit zu erfassen, um dann im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens ein qualifiziertes Fachbüro mit einschlägigen Erfahrungen von Moderations- und Prozessteuerungsleistungen gewinnen zu können. Dieses soll unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, der politischen Gremien und den gesellschaftlichen Krifteler Gruppierungen und Institutionen im Dialog ein neues zukunftsweisendes Gemeindeentwicklungskonzept erarbeiten. "Ortsentwicklung geht nicht ohne die Bürger", betonte Jirasek im Planungsausschuss.

 

Im Haushaltsplan stehen für das Haushaltsjahr 2019 Mittel für die Erstellung und Erarbeitung eines neuen Ortsentwicklungskonzepts in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung. Für das Jahr 2020 sind weitere 50.000 Euro veranschlagt.

 

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.