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Spiele ohne Grenzen

Kleine Schwarzbachhalle: Spiele ohne Grenzen am Tag der Europa-Wahl

Am Ende des Wahlsonntags hatten zwar einige der zur Wahl Angetretenen ihr Spiel verloren, in und vor der Kleinen Schwarzmarkthalle gab es aber nur Gewinner. Anlass war der Weltspieltag. Der sollte zwar erst am 28. Mai stattfinden, aber Freude am Spiel gibt es immer. „Und wir haben uns in diesem Jahr zusammen mit der Gemeinde Kriftel zum Spielen zusammengetan“, lässt Detlef Braun vom Spiel-Punkt Kriftel verlauten. „Zeit zu(m) Spielen!“ ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen wurden dazu aufgerufen, durch eine möglichst originelle Aktion das Motto aufzugreifen. Hervorgehoben werden sollen das „Recht auf Spielen“ und seine Bedeutung für ein gesundes Heranwachsen und die Ausbildung der Intelligenz eines Menschen.

Spielen verbindet Menschen

„Der Weltspieltag fiel in diesem Jahr auf einen Wochentag,  so haben wir ihn in Kriftel eben schon am Wahlsonntag davor begangen“, so Organisator Braun. Und das lief gut, wie Bürgermeister Christian Seitz findet: „Spielen ist international, es verbindet Menschen über Sprachen hinweg und ermöglicht sogar ein leichteres Lernen anderer Sprachen auf spielerische Weise.“ Das passte doch perfekt zum europäischen Gedanken.

Da viele Familien sowieso zum Wahllokal in der Lindenschule unterwegs waren, schauten sie auf dem Rückweg gleich in der Kleinen Schwarzbachhalle vorbei und nutzten das dortige breite Spielangebot. Jede Menge originelle Spiele und knobelige Spielereien hatte Detlef Braun zum Spiel-Tag in der Kleinen Schwarzbachhalle mitgebracht. „Sticky Chameleons“, „Rapid Cups“ und die „Brainbox“ zum Beispiel erfreuten sich großer Beliebtheit. Wie Chamäleons Plättchen vom Tisch mit einem langen Klebegummi zu fangen, erfordert einiges an Geschicklichkeit, so Bürgermeister Seitz, der es sich nicht nehmen ließ, es persönlich zu versuchen. „Das ist gut für Motorik und das räumliche Denken“, ergänzt Braun, dem es immer wieder gefällt, wenn Würfel rollen, es klackert und klappert, selbstgebaute Türme wachsen und Kinder lachen. Dass der Mensch nur dann ganz Mensch sei, wenn er spiele, hat ja auch schon Friedrich von Schiller beobachtet.

Freude ohne Computer

Bei strahlender Sonne  war am Sonntag auch vor der Halle einiges los. „So eine Computerspiel-freie Zone ist manchmal ein Muss“, meint Braun. Als Experte für Spiele, weiß er, wovon er redet: In seinem Krifteler Spiel-Punkt werden regelmäßig Kindergeburtstage, Firmenfeiern und Erwachsenengeburtstage ausgerichtet. In „mindDo-AGs“ in Schulen wendet er sein selbst entwickeltes „Trainingsprogramm für die kleinen grauen Zellen“ an. Dazu noch einige Visionen: „Eine richtige Spielemesse in Kriftel wäre ein Traum!“, begeistert er sich. Zunächst wird er erst einmal das Open Air-Festival MyZiegelei am Samstag, den 29. Juni, mit bespielen. Auch da kommt Freude wieder auf bei Menschen jeden Alters.

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