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Schüler in New Mexico

Auf dem Riesenrad in Las Vegas und in Geisterstädten entlang der Route 66

Vom 19. Juni bis 14. Juli 2018 traten Schülerinnen und Schüler aus dem Main-Taunus-Kreis, Frankfurt und Hanau zusammen mit Organisatorin Eleonore Kluge eine weite Reise in den US-Staat New Mexico an. 21 Teilnehmer im Alter von 13 bis 17 Jahren verbrachten fast einen Monat in ausgewählten Gastfamilien in und um Albuquerque und lernten die US-amerikanische Kultur und Sprache kennen.

Bereits seit 1997 organisiert und betreut Eleonore Kluge den Austausch in die USA – und verliert nicht die Lust daran. Dieses Jahr wurde neben dem Aufenthalt in den Gastfamilien die Wüstenmetropole Las Vegas besucht und zahlreiche Ausflüge in New Mexico unternommen. Highlights waren hier die Tent Rocks, das Zia Indian Pueblo, die weißen Dünen von White Sands und eine Rafting-Tour in Taos.

Gestrandet in Chicago

Dieses Jahr begann der Austausch mit einem unvorhergesehenen Zwischenfall: Auf dem Zwischenstopp des Hinflugs nach Albuquerque wurde der Anschlussflug wegen schlechten Wetters gecancelt. Die Schüler mussten die Nacht am Flughafen von Chicago verbringen. Da der nächste Flug erst am folgenden Abend ging, nutzte die Gruppe den Tag in Chicago mit einer Sightseeing-Tour und schaute sich Sehenswürdigkeiten wie die Skulptur Cloud Gate an. Obwohl der Zwischenstopp in Chicago nicht geplant war, sei er eine positive Bereicherung gewesen und habe eine Möglichkeit zum Kennenlernen der Mitreisenden geboten, waren sich die Schüler einig.

Weiße Dünen und Rafting bei Regen

In Albuquerque angekommen, verbrachten die Schüler die Zeit in Gastfamilien und mit Ausflügen und Treffen mit der Gruppe. Zum Beispiel nahmen sie an einem Theater Workshop am Little Theater Albuquerque teil und besuchten die Tent Rocks außerhalb der Stadt. Ein Highlight für Teilnehmer Jean Pierre Weber war ganz klar das Wildwasser-Rafting im Rio Grande. „Wegen eines Unwetters mussten wir mit Regenjacken und klitschnassen Hosen raften. Trotzdem haben wir den Tag überstanden und waren glücklich, so eine super Erfahrung gemacht zu haben“, berichtet er.

Moritz Grebe hat vor allem der Ausflug in die White Sands gefallen. Mit Fahrgemeinschaften ging es auf eine lange Fahrt in den Süden von New Mexico. Die White Sands sind eine große Wüste mit Gipsdünen, die wegen ihrer strahlend weißen Farbe berühmt sind. Von den weißen Sanddünen aus konnten die Schüler dann den Sonnenuntergang genießen. Sophia Krämer: „Ich fand schön, dass alle deutschen Schüler mit ihren Gastpartnern dabei waren. Die zwei Tage haben uns als Gruppe sehr viel Spaß gemacht“, erzählt sie.

Auf der Route 66 mit der Gastfamilie

Wenn mal kein gemeinsamer Ausflug mit der Gruppe anstand, sorgten die Gastfamilien für Programm. Lilli Germann berichtet von einem Ausflug mit ihrer Gastfamilie nach Santa Fe, der Hauptstadt von New Mexico: „Wir besichtigten Meow Wolf, ein interaktives Kunstmuseum mit Skulpturen und Kunstwerken in verschiedenen Erlebnisräumen. Das war etwas, was ich in dieser Form noch nie vorher gesehen hatte“, erinnert sie sich.

Lena Frank unternahm einen Ausritt in die Wüste von New Mexico und Clara Zimmermann campte zusammen mit ihrer Gastfamilie im Chaco Canyon. Lea Hirschberg machte sogar einen kleinen Roadtrip mit ihren Gasteltern über einen Teil der Route 66. Ihr gefielen besonders die Geisterstädte und die alten Neonreklamen am Straßenrand.

„Alles leuchtete und glitzerte“

Die Reise wurde abgerundet mit einem zweitägigen Aufenthalt in Las Vegas, der Wüstenmetropole in Nevada. „Tagsüber sind wir alle mit dem Riesenrad gefahren. Richtig erwacht ist die Stadt aber erst abends: alles leuchtete und glitzerte in der Dunkelheit und man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte“, erzählt Carla Peters.

Am 14. Juli ging es dann - ohne Zwischenfälle - zurück nach Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler haben viele Erfahrungen über die amerikanische Kultur gesammelt und konnten in den Gastfamilien ihre Englischkenntnisse verbessern. Lilli Germann fasst zusammen: „Insgesamt hatte ich einen wunderschönen Aufenthalt in Amerika, den ich nie vergessen werde!“

Auch nächstes Jahr wird Eleonore Kluge interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, in die USA zu reisen. Vom 25. Juni bis zum 20. Juli 2019  soll die nächste Reise starten. Weitere Infos über den Austausch gibt es auf www.e-flac.com oder per Mail unter eleonorekluge@gmail.com.

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