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Pfeffer machte es spannend

Lesebühne: Paul Pfeffer machte es spannend

Normalerweise sind Autoren lange vor den Zuhörern an Ort und Stelle. Dieses Mal war es anders. Die Sitzplätze in der Gemeindebücherei zwischen den Bücherregalen waren gut gefüllt, noch ahnten die knapp 40 Zuhörer nichts von den Sorgen der Organisatoren. Die erwogen schon, mit der Pause zu beginnen. Drei Minuten nach Acht kam Paul Pfeffer herbeigeeilt, mit seinem Saxophon und dem vergessenen Mundstück, das er extra aus Kelkheim hatte holen müssen.

Mit viel Elan, Charme und Musik gewann er schnell die Aufmerksamkeit der Zuhörer, die am Freitagabend zur Veranstaltung auf der „Lesebühne“ in der Gemeindebücherei Kriftel gekommen waren. Pfeffer schreibt Kurzgeschichten über Kriminalfälle, die unter die Dunkelziffer fallen. Todesfälle, die nie aufgeklärt werden. „Als Autor spielt er nur mit diesen Schrecken. Die Zuhörer konnten sich dem Schauder unbesorgt überlassen“, so Organisatorin Hanna Dunkel vom Kulturforum Kriftel. „Er las seine unveröffentlichten Geschichten so, dass der Wunsch nach einem Hörbuch aufkam. Das wird er als Anregung mit in seinen Verlag nehmen, der schon vier Jahre besteht.“ Am Ende der Veranstaltung war die anfängliche Aufregung längst vergessen. Freude über einen vergnüglichen Abend war in allen Gesichtern zu sehen.

Die nächste Lesebühne wird am 10. Mai mit Maria Regina Kaiser aus Bad Camberg stattfinden. Ihr neuer historischer Roman, der im Herder-Verlag erschien, befasst sich mit Hildegard von Bingen, mit ihrer Jugend und ihrem Werdegang zur Äbtissin. Thomas Bieser aus Mainz wird die Lesung mit seinem Keyboard begleiten.

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