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Parkbad: Gäste sind vernünftig

In den ersten 10 Tagen kamen 4.473 Gäste ins Parkbad - weitere Lockerungen ab dem 4. Juli

Seit knapp zwei Wochen ist das Parkbad geöffnet und die erste Bilanz sieht positiv aus. „Die neuen Regeln werden gut und diszipliniert eingehalten“, lobt Bürgermeister Christian Seitz. Insgesamt kamen seit dem Eröffnungstag am 20. Juni 4.473 Gäste in das Parkbad. Bester Tag bislang war der 26. Juni mit insgesamt 916 Gästen. Das Kontingent für den Nachmittag war bislang drei Mal ausgeschöpft.

„Die erste Woche war ein Querschnitt eines Sommers. Kühle Abschnitte wechselten mit heißen Nachmittagen. Hierdurch konnten wir den Betrieb testen und einige kleinere Anpassungen vornehmen“, berichtet Tobias Guldner, der im Rathaus für das Parkbad zuständig ist. Zum Beispiel wie oft desinfiziert werden muss, wie mit dem Überholen beim Bahnschwimmen oder Ballspielen umzugehen ist. „Auch wenn die Besucher diszipliniert sind, was dem Parkbad-Team die Arbeit erleichtert, gibt es einige Dinge, die wir gerne weitergeben möchten“, sagt er.

Kinder unter 12 Jahre

Kinder unter 12 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Volljährigen ins Parkbad. Ein Erwachsener kann auch mit mehreren Kindern dort sein. Es müssen auch nicht die Eltern sein. „Hintergrund ist, dass die Abstands- und Hygieneregelungen auch im Spiel eingehalten werden müssen. Kinder mögen das immer mal wieder vergessen und deshalb sollte eine erwachsene Person hierauf ein Auge haben“, so Guldner. „Diese Einschränkung unterstützt das Team am Beckenrand, gerade wenn es hochsommerlich ist und viele Familien im Parkbad sind.“

Mund- und Nasenbedeckung

„Wir empfehlen dringend, im Kassenbereich, den Umkleiden und in Wartebereichen eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen. Zwar sind diese Bereiche im Freibad gut durchlüftet, aber das Tragen eines solchen Schutzes ist präventiv wirksam und schützt Gäste und Team gleichermaßen“, so Guldner. Auch die Nutzung der Desinfektionsspender sei sinnvoll, gerade um Kontaktflächen wie Griffe und Spinde möglichst frei von Bakterien und Viren zu halten.

Einlass an der Kasse

Die ersten Tage haben gezeigt: Gerade an den sommerlichen Nachmittagen bilden sich bereits vor dem Einlass um 14.30 Uhr lange Schlangen vor dem Parkbad. „Auch wenn der Einlass sehr zügig geht, so empfehlen wir den Gästen zur Vermeidung von Wartezeiten in der Sonne, erst etwa zehn bis 15 Minuten nach Beginn des Zeitfensters zu kommen. Sollte ein Warten unvermeidbar sein, bitten wir darum den Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten“, so Guldner.

Die Praxis habe zudem gezeigt, dass ein Abscannen des zum Eintritt erforderlichen QR-Codes vom Handy deutlich schneller möglich ist, als der Scan von Ausdrucken. Guldner: „Bei Ausdrucken sollte darauf geachtet werden, dass der QR-Code nicht geknickt ist. Und ganz wichtig: Die Kunden sollten den QR bereithalten und nicht erst an der Kasse Dateien oder Ausdrucke raussuchen!“

Neuerungen ab 4. Juli

In diesem Jahr steht der Schwimmbetrieb ganz klar im Vordergrund in der Ausrichtung des Parkbades. Aber die vergangenen Sommertage haben gezeigt, dass auch viele Kinder und Jugendliche das Parkbad besuchen. Zudem verhalten sich die Gäste ziemlich diszipliniert. „Mit dem Beginn der Sommerferien können wir daher den Betrieb etwas lockern“, teilt Bürgermeister Christian Seitz mit.

In den morgendlichen Zeitfenstern bleiben die Bahnen und der Kreisverkehr, wie bislang, bestehen. „In der Reinigungspause bauen wir das Parkbad ein wenig um“, erläutert Tobias Guldner. „Die 50-Meter-Bahnen werden wieder unterbrochen und der Nichtschwimmerbereich wird damit fast verdoppelt. Die 25-Meter-Bahnen bleiben dem Schwimmsport vorbehalten und sind entsprechend frei zu halten beziehungsweise im gewohnten Kreiselsystem zu nutzen.“ Ballspiele, Luftmatratzen und aufblasbare Schwimmtiere sind aus Rücksichtnahme auf die anderen Badegäste untersagt.

Die Sprunganlage wird geöffnet. Das Ein-Meter-Brett wird durchgehend geöffnet und das Drei-Meter-Brett unter Aufsicht der Schwimmmeister mehrmals täglich. „Sollte ein Warten nötig sein, ist auf den Mindestabstand von 1,50 Metern zu achten“, mahnt Guldner. „Bei voller Auslastung behalten wir uns aber vor, die Sprunganlage phasenweise zu schließen, wenn die Abstände nicht eingehalten werden oder kontrolliert werden können.“

Bürgermeister Christian Seitz betont: „All das funktioniert aber nur, solange es verantwortbar bleibt. Und das kann nur gelingen, wenn Parkbad-Team und Gäste weiter gemeinsam an einem Strang ziehen und diszipliniert auf Hygiene und Abstand achten. Das hat bisher fantastisch geklappt und wir sind überzeugt, dass es auch weiter gelingen wird. Sonst würden wir diese Lockerungen und die damit verbundene Arbeit nicht angehen.“

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