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Ministerin Hinz im Tropica

Rettung für die Bienen: Ministerin Priska Hinz besuchte Gartencenter Tropica

„Sie engagieren sich vorbildlich und mit Leib und Seele im Umweltschutz“, betonte Umweltministerin Priska Hinz bei ihrem Besuch am Dienstag im Gartencenter Tropica und sie bedankte sich dafür. Hinz hat im Frühjahr 2017 das landesweite Projekt „Bienenfreundliches Hessen“ gestartet, um die Situation für Honigbienen und andere bestäubende Insekten wie Hummeln, Schmetterlinge oder Schwebfliegen in Hessen weiter zu verbessern. Die Inhaber des Gartencenters Tropica haben sich dem aktiven Bienenschutz verschrieben. Zahlreiche Aktionen und Angebote passen perfekt zur landesweiten Aktion.

Daher besuchte die Ministerin das Krifteler Gartencenter, dass 1888 gegründet wurde und seit 1906 in Kriftel ansässig ist (zunächst als Kakteen May bekannt). In einem geführten Rundgang mit den Geschäftsführern Silvia May und Oliver Prusko erhielt die Ministerin einen Überblick über die Arbeit des Traditionsunternehmens.

Unter anderem hat das Tropica-Team im März 36.000 Samentüten mit bienenfreundlichen Sommerblumen zur Selbstaussaat kostenlos im Rhein-Main-Gebiet verteilt. Im Krifteler Gartencenter werden alle bienenfreundlichen Pflanzen gekennzeichnet. Das Team empfiehlt Kunden vorzugsweise Pflanzen, auf die Bienen gerne fliegen. Zudem gibt es spezielles Saatgut, Nützlinghotels und bienenfreundliche Pflanzenschutzprodukte.

„80 Prozent der Pflanzen brauchen Bestäuber“, betonte die Ministerin. Und Bürgermeister Christian Seitz ergänzte: „Und gerade hier in der unserer schönen Obstbaugemeinde, bekannt vor allem für die Erdbeeren, sind wir auf die Arbeit der Bienen unbedingt angewiesen.“ Jeder könne etwas für Bienen tun, betonte die Ministerin und präsentierte einen Blühkalender. „Da reicht die richtige Auswahl an Pflanzen für den Balkon“, so Hinz.  Durch die gute Arbeit der Imker sei die Zahl der Bienenvölker in Hessen wieder auf 62.000 angestiegen, aber die Wildbienen sind bedroht. „Wir brauchen die biologische Vielfalt. Wir sägen sonst am Ast auf dem wir sitzen“, mahnte sie.

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