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DAS passiert in Kriftel

Bushaltestellen werden barrierefrei

Fünf Bushaltestellen werden barrierefrei – Start in der Königsberger Straße

Eines der großen Projekte, in die die Gemeinde Kriftel seit 2017 investiert, ist der barrierefreie Um- und Ausbau der Bushaltestellen. Hintergrund ist das novellierte Personenbeförderungsgesetz, das für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit fordert.

2017 wurden die Bushaltestellen Friedhof Ost und West, Bürgerhaus Ost und West, Josef-Wittwer-Seniorenzentrum Nord und Süd sowie Kirche Nord und Süd barrierefrei um- und ausgebaut. Dafür hat die Gemeinde 208.000 Euro aufgewendet. Jetzt startet der zweite Bauabschnitt: Im Zuge dessen werden die verbliebenen fünf Bushaltestellen in der Königsberger Straße (beidseitig), in der Oberweidstraße (beidseitig) und an der Konrad-Adenauer-Straße (eine große Haltestelle) barrierefrei umgebaut. Kostenpunkt: 332.000 Euro. „70 Prozent der Kosten können jedoch mit Fördergeldern von Bund und Land abgedeckt werden“, so der Erste Beigeordnete Franz Jirasek.

Im Oktober 2019 soll das Projekt abgeschlossen sein. Los geht es mit den Bushaltestellen in der Königsberger Straße zwischen Karlsbader und Breslauer Straße. Die Baustelle wurde Anfang dieser Woche bereits eingerichtet.

Bushaltestelle an der WGS fällt weg

Ursprünglich sollte auch die langgestreckte Bushaltestelle an der Weingartenschule umgebaut werden. Jirasek: „Da nach Fertigstellung der neuen Kita Ende des Jahres in der Rossertstraße mehr Haltemöglichkeiten für Eltern von Kita- und von Schulkindern benötigt werden, haben wir in Absprache mit der Schulleitung und den Verantwortlichen der Main-Taunus-Verkehrsbetriebe beschlossen, diese Haltestelle zukünftig aufzulösen.“ Für die Schulkinder macht das keinen großen Unterschied: Sie nutzen schon heute häufig die nur wenige Meter entfernte Haltestelle vor dem Rat- und Bürgerhaus.

An den genannten Haltestellen wird das Niveau der Bussteige angehoben, damit Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer künftig beim Ein- und Aussteigen keine Höhenunterschiede mehr überwinden müssen. Außerdem werden Rillenplatten zur Orientierung und Führung von sehbehinderten Menschen eingebaut.

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