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DAS passiert in Kriftel

WLAN wird ausgebaut

Aus den Ausschüssen: WLAN-Ausbau in öffentlichen Gebäuden geplant

Aktuell sind die Sitzungssäle im Rat- und Bürgerhaus, die Gemeindebücherei und die Asylbewerberunterkunft in der Hofheimer Straße mit öffentlich zugänglichem WLAN ausgestattet. In der Großen Schwarzbachhalle wurde ein einzelner Hotspot für die Übermittlung von Spielergebnissen installiert. Das geht aus einer Vorlage hervor, die der Erste Beigeordnete Franz Jirasek den Ausschüssen vorlegte.

Hintergrund: Mit Antrag der CDU-Fraktion vom 21. November 2017 wurde angeregt, das WLAN-Angebot zu erweitern. Die Finanzierung soll über Zuschüsse oder durch die Verringerung der geplanten Haushaltsüberschüsse erfolgen. Der Antrag war in der Sitzung der Gemeindevertretung am 14. Dezember 2017 angenommen worden. Daraufhin fanden Begehungen in der Großen und Kleinen Schwarzbachhalle sowie im Parkbad statt, um die Standorte und die Anzahl der benötigten Antennen zu bestimmen. Fazit: In allen Einrichtungen müssen zusätzlich Verkabelungsarbeiten durchgeführt werden, um eine brauchbare Ausleuchtung zu erreichen.

Gutschein von der EU

„Für Parkbad und Schwarzbachhalle belaufen sich die Kosten für die benötigte Hardware auf 11.000 Euro, für die Verkabelungsarbeiten auf zusätzlich etwa 5.000 Euro“, so der Erste Beigeordnete. „Im Josef-Wittwer-Haus kommen wir auf circa 2.000 Euro.“ Die laufenden Kosten für alle drei Objekte betragen 250 Euro pro Monat.

Wann die Umsetzung in Kriftel starten kann, hängt von Fördermitteln der Europäischen Union ab: Diese stellt insgesamt 120 Millionen Euro Fördermittel in Form von Gutscheinen in Höhe von jeweils 15.000 Euro über das Förderprogramm WIFI4EU zur Verfügung. Der Gutschein dient dem Erwerb und der Einrichtung der Hardware. Dafür verpflichtet die Gemeinde sich, die laufenden Kosten für mindestens drei Jahre zu übernehmen. Jirasek: „Sollte die Gemeinde bei der nächsten Förderrunde einen Gutschein erhalten, könnte die Projektumsetzung noch in diesem Jahr beginnen. Andernfalls wird es 2019 weitere Förderrunden geben, bei denen sich die Gemeinde erneut um einen Gutschein bewerben kann.“ Bisher haben sich 18.000 Kommunen registriert, bis 2020 sollen circa 8.000 Kommunen einen Gutschein bekommen.

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