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DAS passiert in Kriftel

Spatenstich für Kunstrasenplatz

Schon auf aktiver Baustelle: Ersten Spatenstich für Kunstrasenbelag getätigt

Vor dem Hintergrund von Bagger, Erdbewegungen und bereits aufgehäufter Erdhügel haben Erster Beigeordneter Franz Jirasek und der Erste Vorsitzende des Vereins SV 07, Ralf Schmidt und Vertreter seines Vorstandes, mit Repräsentanten von Landschaftsarchitektur und der ausführenden Firma, den Ersten Spatenstich für den Kunstrasenbelag auf dem alten Tennenplatz der gemeindeeigenen Sportanlage an der Hofheimer Straße getätigt. Während dessen gingen die Bauarbeiten bis in den Abend weiter.

Erhoffter Aufschwung für Verein – Chronik der Vorbereitung

Jirasek wie Schmidt kommt es darauf an, mit diesem bedeutenden Schritt in die Platzmoderne auch den Fußball für und in der Gemeinde zu erhalten. Der alte Tennenplatz barg zuletzt zu hohe Verletzungsgefahren, führt zu Weggang von Spielern und Ausbleiben von Nachwuchs. Die Aussicht auf den Kunstrasenbelag in Kürze beflügelt derzeit wieder die Vereinsentwicklung nachhaltig.

Coop für gemeinsame Lösung

Gemeinde und Sportverein arbeiteten für die moderne Lösung eng zusammen. Sie gewannen dafür auch die Zustimmung der gemeindlichen Gremien. Das Projekt war von Verein und Rathaus umfassend vorbereitet worden. Es begann nach Beschluss der Mitgliederversammlung SV 07 mit einem entsprechenden Sportstättenbesuch in Frankfurt am Main, an dem auch Experten und Verantwortliche dafür in Frankfurt teilnahmen. Das führte auch zur Entscheidung für die Art von Belag. Der Gemeindevorstand beschäftigte mit dem Thema die Gemeindevertretung, die im Frühjahr 2018 dazu ihre Zustimmung gab und die Mittel zur Verfügung stellte. Damit konnte auch die Ausschreibung der Maßnahme erfolgen.

Der Kostenaufwand von insgesamt 690.000 EUR blieb nach einer Vergleichsberechnung der Finanzabteilung des Rathauses bewusst an der Gemeinde hängen, da sie für Kriftel günstiger läge und auf dem Platz zwei Vereine spielen und er auch für den Schulsport geöffnet ist. Die Entscheidung wurde von der Gemeindevertretung mit Mehrheit gebilligt.

Zügiger Start in die Umsetzung

Die Kosten betreffen nicht den Platz allein: Neuordnung von Flutlicht und Wassertechnik werden voraussichtlich 80.000 EUR kosten. Die Planungskosten betragen 80.000 EUR Der reine Sportplatzbau wird bei Kosten von 500.000 EUR liegen.

Darauf hat die Gemeinde nach Vorentwurfsplanung und Kostenschätzung den Förderungsantrag bei der Hessischen Landesregierung gestellt und Zustimmung gefunden. Staatsminister Axel Wintermeyer übergab der Gemeinde einen Förderungsbetrag über 50.000 EUR aus dem Landesprogramm „Sportland Hessen“.

Schließlich hat die Gemeinde die praktischen Schritte zur Umsetzung eingeleitet: Ausschreibung der Leistungen durch ein Landschaftsarchitekturbüro, des Weiteren den Zuschlag für die Bauausführung vergeben. Jirasek betonte jetzt vor dem Ersten Spatenstich, dass auch die Veränderungssperre wegen der noch ungelösten Sachlage um die B519neu das Projekt nicht behinderten, da der Platz nach Lage nicht von der Veränderungssperre betroffen sei.

Nach aktuellem Einsetzen der Bauarbeiten wird mit der Fertigstellung Ende September gerechnet.

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