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Schüler und die Energiewende

Kriftel Berufsschüler diskutierten mit Fachleuten über die Energiewende

Im Rahmen des Workshops „S.O.S. Skyline ohne Strom“ bekamen Schüler der Konrad-Adenauer-Schule (KAS) vergangene Woche die Gelegenheit, Vertretern aus Wirtschaft und Politik Fragen zur Energiewende zu stellen. Im Rahmen des Unterrichts hatten die Jugendlichen Fragen herausgearbeitet, die sie den Fachleuten auf dem Podium - Luise Riedel (Industrie- und Handelskammer Frankfurt), Herbert Heinz (Rhein-Main Deponie), Andreas Haus (Süwag Energie AG) und Franz Jirasek (Erster Beigeordneter der Gemeinde Kriftel) – stellten. Sie wollten unter anderem wissen: „Warum brauchen wir die Energiewende überhaupt?“ In den 50er, 60er und 70er Jahren sei man noch davon ausgegangen, dass Energie immer ausreichend zur Verfügung stehen würde, so Riedel. „Diese Illusion ist längst verpufft.“

Auf die Frage „Was ist bisher konkret geschehen, um die Wende einzuleiten“ konnte Jirasek auf die Bemühungen der Gemeinde in den letzten Jahren hinweisen. „Die Straßenbeleuchtungen wurden auf moderne und energiesparende LED-Technik umgerüstet. Neu- und Umbauten, etwa im Bereich der Kitas, sind nach dem Vorbild des Passivhaus- Standards umgesetzt worden. Diese Gebäude speisen teilweise sogar mehr Energie ins Netz ein, als sie verbrauchen“, so Jirasek, der darauf hinwies, dass auch Kleinigkeiten helfen.

Andreas Haus erklärte den Schülern, dass man auch zu Hause durch die richtige Technik Energie einsparen kann: zum Beispiel durch den Austausch veralteter Elektrogroßgeräte oder alter Gas- oder Ölkessel. Eine Frage blieb allerdings unbeantwortet: wie lange es bis zur erfolgreichen Wende dauert und was sie kostet.

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