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DAS passiert in Kriftel

Preiswürdiger Kriftel-Film

Ferienspielkinder führten ihren „Kriftel-Film“ vor – Bewerbung beim Kreis-Filmfestival geplant

„Die Mini-Mafia und der geheime Schatz“ – so heißt der Film, den zwölf Ferienspielkinder im Sommer im Rahmen der Ferienspiele gedreht haben. Die mobile beratung Kriftel hatte erstmals mit einem dreitägigen Videoworkshop ein Medienprojekt angeboten, das großen Anklang fand. Nun wurde der Film offiziell den Eltern in Kinoatmosphäre vorgeführt. Lydia Rauh, die Leiterin der mobilen beratung, hatte dafür das Freizeithaus zum Kinosaal umgebaut und der Geruch von frischem Popcorn wehte den Gästen bereits entgegen.

Der Film kam gut an: Auch Bürgermeister Christian Seitz war begeistert und applaudierte. Besonders die an den Film angehängten „Outtakes“ zeigten, wie anspruchsvoll die Dreharbeiten gewesen sind: Die Vorstellung der zehn- bis fünfzehnjährigen Teilnehmer, einen Film zu machen sei ganz einfach, wurde revidiert. Was es alles an Vorbereitung braucht und wie lange es wirklich dauert, einen Kurzfilm zu drehen, lernten sie in der Praxis kennen - von der Entwicklung der Idee und dem Storyboard über die Dreharbeiten bis hin zum Schnitt und letztendlich zum fertiggestellten Kurzfilm. Unterstützt und betreut wurden sie dabei von zwei Studentinnen der Filmwissenschaft aus Mainz, Kira Onland und Samira Jakobi, die ebenfalls zur Filmpremiere gekommen waren, und Lydia Rauh. Die Technik war vom Jugendbildungswerk des Main-Taunus-Kreises bereitgestellt worden.

Tonangel halten und Klappe schlagen

Eigentlich sollten die Kinder ihre Lieblingsplätze in Kriftel vorstellen. So war zumindest die ursprüngliche Idee der Organisatoren gewesen: Aber schnell wurde klar, dass die Kinder mehr daran interessiert waren, einen kurzen Spielfilm zu drehen anstatt einer journalistischen Reportage. Dennoch nahmen sie diese ursprüngliche Idee „der Erwachsenen“ am Anfang des Filmes auf, was für Schmunzeln unter den Zuschauern sorgte.

„Die Kinder zeigten großes Interesse und ihnen wurde deutlich, dass selbst ein fünfminütiger Kurzfilm viele Stunden Arbeit bedeutet“, so Lydia Rauh. Sie verkündete, dass der Film beim Filmfestival „Flimmer“ des Main-Taunus-Kreises eingereicht wird. Alle waren sich einig: Eine Chance auf einen Preis hat er bestimmt!

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