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DAS passiert in Kriftel

Pläne für das Krifteler Wäldchen

7. Mai: Bebauungskonzepte für das „Krifteler Wäldchen“ werden vorgestellt

Schon seit einigen Jahren möchte die Gemeinde Kriftel gerne die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auf dem rund 14 Hektar großen Areal zwischen Bahngleisen und Autobahn Wohnraum und Gewerbe entwickelt werden kann. Da der Gemeinde in diesem Gebiet (Krifteler Wäldchen) nur wenige Grundstücke gehören, steht sie bzw. die mit dem Ankauf beauftragte Hessische Landgesellschaft (HLG) schon seit Jahren in Verhandlungen mit den rund 70 Eigentümern der Grundstücke. „Dieses Gebiet liegt uns sehr am Herzen“, so der Erste Beigeordnete Franz Jirasek. „Wir brauchen Wohnraum. Kriftel will und muss wachsen. Dass das behutsam erfolgen muss, ist für uns dabei selbstverständlich.“ Etliche Eigentümergespräche und Versammlungen mit den Eigentümern wurden geführt, ein Bebauungsplan-Vorentwurf mit Gesamtkalkulation erstellt und auch die Fragen des Lärmschutzes zur Bahn hin mussten berücksichtigt werden. Geplant ist daher eine "Lärmschutz-Bebauung" entlang der Gleise, welche Voraussetzung ist, um das Gebiet weiter entwickeln zu können.

„Für das von der Gemeinde ausgelobte Investorenauswahlverfahren wurden nach einem vorgeschalteten Markterkundungsverfahren vier Interessenten ausgewählt, drei davon haben Ende März ihre Unterlagen bei der Gemeinde fristgemäß eingereicht“, so der Erste Beigeordnete Franz Jirasek. Diese werden jetzt ihre Bebauungskonzepte mit Plänen und am Modell vorstellen: Am kommenden Dienstag, den 7. Mai, findet dazu um 19 Uhr in der Kleinen Schwarzbachhalle eine öffentliche Präsentation statt. „Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen“, so der Erste Beigeordnete. Jirasek hofft, dass die Investoren plausibel machen können, dass sich die Lärmschutz-Problematik städtebaulich interessant lösen lässt.

Zwei Tage nach der Präsentation wird ein Bewertungsgremium zusammenkommen, dem Diplom-Ingenieur Stefan Kornmann vom Planungsbüro Speer + Partner aus Frankfurt, Professor Michael Spies von der Hochschule Mainz, der Erste Beigeordnete und Baudezernent Franz Jirasek, der Leiter des Fachbereichs Bauen im Rathaus, Christof Brandis, der Vorsitzende des Planungsausschusses, Alexander Feist, zwei Mitglieder des Gemeindevorstandes sowie Vertreter der vier Fraktionen angehören. Das Bewertungsgremium soll eine Empfehlung erarbeiten, die dann Grundlage eines Beschlussvorschlags ist. Dieser wird den Gemeindevertretern dann vorgelegt.

Angewandt wird ein Punktesystem, das die städtebauliche und architektonische Qualität, das Wohn-, Freiflächen- und Ökologische Konzept sowie die Nahmobilität bewertet. Jirasek: „Ich bin zuversichtlich, dass das Angebot dann auch an die Eigentümer nachgebessert werden kann!“ Im Sommer soll eine weitere Grundstückseigentümerversammlung stattfinden.

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