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"Sommer-Cocktail 2018" - Welche Art von Ortsentwicklung nach ROWG?

Ein „delikates Filet“ für Planer – Eine große Chance für Kriftels weitere Innenentwicklung

In den Jahresendgesprächen von „Krifteler Nachrichten“ und Rathausspitzen fiel 2016 auf 2017, dann 2017 auf 2018 aufgrund der Vorgänge innerhalb der Raiffeisen Obst- und Warengenossenschaft (ROWG) ein bedeutender Teil des „Ausblicks“ für die Gemeinde auf diesen Teil der oberen Bahnhofstraße. Zu verlockend ist die Aussicht, dort auf rund 5.700 Quadratmeter Ortsgestaltung mit Folgen und Fortsetzung zu realisieren. Folge und Fortsetzung sind dort der Platz von Airaines samt hinterem Park & Ride an der Bahn.

Jirasek: Ein attraktives Stück Kriftel neu...

Für Chefplaner im Rathaus, Erster Beigeordneter Franz Jirasek, „ein Gebiet, um neu zu denken für Kriftel“. Jetzt ist die Zeit auch dafür gekommen: Am 1. September 2018 treten Bürgermeister Christian Seitz und Jirasek ihre dritte Amtszeit im Rathaus an. Es wird die letzte für den Chefplaner sein. Daher haben die Krifteler Entscheidungen und Umsetzungen ausgehend vom ROWG-Gelände zu erwarten. Die Gemeinde besitzt das Grundstück nicht. Aber die Gemeindevertretung hat im März 2018 die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gelände beschlossen und sich somit das Mitsprache- und Entscheidungsrecht über die Art der Bebauung dort gesichert. Und auch die Damen und Herren Gemeindevertreter werden mitentscheiden wollen, wie dieses Areal städtebaulich integriert werden kann.

 Stadtcharakter wächst

Wie man Jirasek in Andeutungen recht versteht, plant er dort einen „großen Wurf“ in Sachen Ortsentwicklung. Auch mit Blick auf das ehemalige Gleis 3, wo längs der Bahn eine gestreckte Wohnentwicklung einsetzen wird. Als Rand zur Wohnbebauung „Mönchhof“ bzw. „Krifteler Wäldchen“. Um diese Gesamtfläche zu übersehen, muss man in die Höhe steigen, dann wird einem die Dimension klar – die auch Kriftel verändern wird und der Gemeinde noch mehr Stadtcharakter verleihen wird.

Start in aktueller Amtsperiode

Seitz, Jirasek und die Gemeindevertretung hoffen dort bereits in wenigen Jahren auf Bebauung schauen zu können. Noch hat die Planung freien Lauf mit Phantasie: „Ein überragendes städtebauliches Konzept soll es dort geben“, lässt sich Jirasek etwas von seiner Vorstellung entlocken. Es sei eine starke Herausforderung eine solch große, städtebaulich integrierte Ortsinnenlage beplanen zu können. Jirasek lobt dabei seine Vorgänger die immer Wert darauf gelegt haben, Kriftel kontinuierlich und behutsam zu entwickeln und dabei die Infrastruktur nicht zu vernachlässigen. Dies würde sich später mehr als negativ auswirken. Das bedeutet aber auch, eine Kopie „Neue“ Ortsmitte wie an der Frankfurter Straße wird dort nicht entstehen. Wohl aber ist eine urbane Mischung unterschiedlicher Wohnformen und -arten, die zu Kriftel passen und gleichzeitig die Kommunikation und Gesellschaft stiftend für Bürger und Besucher sein soll, denkbar.

Ein „lebendiges Kriftel“ also, das dort pulsiert und die maßvolle Zuzugsfähigkeit Kriftels noch erhöhen wird. Auch darauf kommt es an: Die Zukunftsfähigkeit der Kommune spielt immer in ihre Gegenwart hinein.

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