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DAS passiert in Kriftel

Neue Namen für 2 Kitas

Neue Namen: Aus Linsenberg wird St. Elisabeth, aus Kinderplanet St. Vitus“

„Eltern überlegen oft lange, welchen Namen sie ihrem Kind geben. Er soll ja eine besondere Bedeutung haben. So ist das auch bei einem Kindergarten“, erklärt die Kita-Koordinatorin der Katholischen Pfarrei St. Peter und Paul Hofheim-Kriftel, Bettina Pawlik. Gleich zwei Kindergärten in Kriftel werden in Zukunft einen neuen Namen haben: Der Kindergarten Kinderplanet in der Bleichstraße wird den Namen des Pfarrpatron St. Vitus tragen. Der Kindergarten Linsenberg wird ab November St. Elisabeth heißen.

„In den Kindertagesstätten unserer Pfarrei sind alle Kinder und deren Familien herzlich willkommen, gleich welche Religion und Herkunft sie haben. Dass das Zusammenleben in den Einrichtungen von Toleranz und gegenseitigem Verständnis geprägt sind, ist für uns selbstverständlich und entspricht unserer christlichen Wertvorstellung. Gleichwohl sollen die Kindertagesstätten als Einrichtungen der katholischen Kirche erkennbar sein. Darum werden die beiden katholischen Kitas in Kriftel in Zukunft einen christlichen Namen tragen“, heißt es in der Einladung zur Vorstellung der neuen Namen in einer Feierstunde.

Über die Bedeutung der Namensgebung sprach bei der offiziellen Namensverkündung am vergangenen Freitag Gemeindereferentin Klaudia Feldes mit den Kindern aus beiden Kindergärten. Sie waren ganz schön aufgeregt: Schließlich sollten sie ja vor Pfarrer Helmut Gros, Bürgermeister Christian Seitz, dem Ersten Beigeordneten Franz Jirasek, vor Elternvertretern, Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung, Vertretern der Kirchengemeinde und der Presse etwas über die neuen Namen ihrer Kita erzählen. Die Kinder aus dem Kinderplanet begannen: Wer war der heilige Vitus? Wie hat er gelebt? Was ist das Besondere an ihm?

Die Kinder aus der Kita Linsenberg haben zu ihrem neuen Namen schon viel gehört. Zusammen mit den Erzieherinnen Sabine Wiegand und Bettina Simon erzählten sie die Lebensgeschichte der heiligen Elisabeth. Vorher hatten sie schon gelernt, wie die Menschen im Mittelalter gelebt haben und dabei auch die Burg in Eppstein besucht. Dabei haben sie viel über Elisabeth gehört, wie sie als Königstochter gelebt und den Armen geholfen hat.

„Für die Eltern soll deutlich werden, dass in den Kitas christliche Werte wie Versöhnung, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Respekt vermittelt werden“, so Pawlik. Ebenso werden die Inhalte der christlichen Feste vermittelt: „Bei uns wird der heilige Martin gefeiert und nicht ein Laternenfest. Genauso geht es an Weihnachten um die Geburt Jesu und an Ostern um seinen Tod und seine Auferstehung und nicht nur um Weihnachtsbaum und Osterhase“, so die Kita-Koordinatorin.

Von den Eltern wird das Projekt mit Aufmerksamkeit verfolgt, berichtete Elternbeirätin Anna Meyer. Vorbehalte gegen die Namensänderungen gebe es kaum.

Und so warten Kinder, Eltern und Erzieher und Erzieherinnen mit Spannung auf die großen Tage: Am 18. November 2018 wird die Namensgebung der Kita St. Elisabeth mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Vitus gefeiert. Das Gleiche geschieht dann für die Kita St. Vitus im kommenden Sommer, am 16. Juni 2019.

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