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Kriftel - noch lebenswerter!

Wirtschaftsförderer Franz Jirasek: „Wie wir Kriftel noch lebenswerter machen“

Der Erste Beigeordnete Franz Jirasek, Leiter der Wirtschaftsförderung Kriftel, nutzte die kurze Tagesordnung, um in der Jahreshauptversammlung der Vereinigung Krifteler Selbstständiger (VKS) auf Bitten des Vorstandes die aktuellen Entwicklung Kriftels umfassend darzulegen. „Wir möchten die liebens- und lebenswerte Gemeinde Kriftel noch liebens- und lebenswerter machen“, sagte er einleitend. Um dieses Ziel zu erreichen, werde viel getan. Um nicht nur für die Bürger als Wohnort attraktiv zu sein, sondern auch Gewerbe zu halten und neue Betriebe anzusiedeln, gelte es, stetig an den Standortfaktoren zu arbeiten.

Zunächst ging er auf das Thema Verkehr ein und begann zunächst mit einem „unangenehme Thema“, der Kreuzung Gewerbegebiet Gutenbergstraße, an der sich nach langwierigem Umbau noch immer Unfälle ereignen. „Wir sind weiterhin dran. Die Situation ist immer noch nicht befriedigend“, betonte Jirasek. Hier sei inzwischen zum wiederholten Mal von Hessen Mobil „nachgebessert“ worden.

Gelobt wurde von den Mitgliedern der VKS die Installation der Ampel an den Krifteler Märkten. Sie werde gut von den Kunden angenommen. Die Idee, auch an der Galeriepassage einen beleuchteten Fußgängerüberweg einzurichten, kam aus den Reihen der Krifteler Selbstständigen. Auch hier sei es das Bestreben der Gemeinde, die Sicherheit für Fußgänger weiter zu erhöhen, so Jirasek. In der vergangenen Gemeindevertretersitzung wurde der Einrichtung des Überweges zugestimmt.

Außerdem ging Jirasek auf die Möglichkeiten der Gemeinde ein, den in der Region dringend benötigten neuen Wohnraum zu schaffen – und zwar auf dem Areal der ehemaligen ROWG im Ortsinneren, auf dem Grundstück am Platz von Airaines und im Mischgebiet „Krifteler Wäldchen“.

Großangelegte Gehwegsanierung gestartet

„Mit der großangelegten Gehwegsanierung in Kriftel wurde bereits begonnen. Hier werden auf insgesamt 880 Metern Länge alte Gehwegplatten gegen modernes Pflaster ausgetauscht.“ Auch hier sei die Sicherheit der Fußgänger einer der Gründe, 600.000 Euro in die Hand zu nehmen. „Stolperfallen werden so beseitigt“, so der Erste Beigeordnete. In der Rossertstraße wurden bereits die Zufahrten aus der Richard-Wagner-Straße und Königsberger Straße gepflastert, inzwischen wird in der Hofheimer Straße gearbeitet.

Jirasek ging auch auf den Entlastungssammler Mönchhof ein. Im zweiten Bauabschnitt wird die Lücke zwischen dem Bahnübergang Paul-Duden-Straße und Am Kirschgarten geschlossen. Die Bauzeit ist bis Ende 2019 angesetzt. Die Bauarbeiten für den Stauraumkanal Am Holzweg sind abgeschlossen. Im Herbst wird die Fläche neu bepflanzt.

Glasfasernetz und Carsharing

Auch der Glasfaserausbau im Gewerbegebiet erhöhe die Attraktivität des Standortes Kriftel, so Jirasek. Demnächst werden einige Unternehmen an ein die schnelle Glasfaserleitung mit Gigabit-Geschwindigkeit angeschlossen. Auch hier können sich noch weitere Firmen Verträge mit der Deutschen Glasfaser GmbH abschließen. Innerörtlich ist der Leiter der Wirtschaftsförderung mit dem Stand der Gewerbevermietung hochzufrieden. "Es gibt keine freien Flächen mehr“, sagt er. Er wies auf die Möglichkeit hin, sich per Carsharing mehr Mobilität zu verschaffen: Die Ausleihzahlen des vor dem Rathaus platzierten Fahrzeugs sind positiv.

Nächstes Highlight der VKS: Am Sonntag, 23. September 2018, lädt sie wieder zum „Aktions-Sonntag“ in Kriftel und zur großen Gewerbeschau von Ausstellern in und um die Schwarzbachhallen ein. Jirasek bedankte sich bei der VKS dafür, alle drei Jahre den „Riesen-Aufwand“ auf sich zu nehmen, eine solche Veranstaltung zu organisieren. Die Mühe lohne sich: KriftelAktiv war bisher stets gut besucht. Auch diese Veranstaltung mache Werbung für die liebens- und lebenswerte Gemeinde Kriftel.

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