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DAS passiert in Kriftel

Hecken gut geschnitten

Barrierefreiheit weiter verbessert – Bürger sensibilisiert

Erneut machten sich am Samstag zwei Gruppen von Krifteler Bürgerinnen und Bürgern am Lindenplatz auf, um zu erkunden, ob das aus den Gärten ragende Grün vorschriftsmäßig zurückgeschnitten wurde. Ziel ist die größtmögliche Barrierefreiheit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Sehbehinderung.

Ragen Hecken und Äste oder gar Ranken mit Dornen in die Bürgersteige hinein, besteht die Gefahr, dass vor allem ältere Menschen mit Rollatoren und Rollstuhlfahrer wie auch Sehbehinderte in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt oder gar verletzt werden. Auch Mütter mit Kinderwagen werden so zum Ausweichen auf die Fahrbahn gezwungen. Das Bündnis Barrierefreies Kriftel (BBK) hatte dieses Problem vor Jahren erkannt und vor fünf Jahren regelmäßige „Heckenspaziergänge“ in der Gemeinde initiiert. Sie finden - unterstützt von der Gemeinde – seitdem einmal im Jahr statt.

Der Erste Beigeordnete Franz Jirasek begrüßte die Teilnehmer, darunter BBK-Sprecher Stefan Müller, und die inzwischen nach Frankfurt verzogene Mitbegründerin des BBK, Petra Muhr, außerdem Hans-Dieter Barth aus dem Gemeindevorstand und Christof Morawietz aus der Gemeindevertretung. Jirasek hatte ein Schreiben mitgebracht, das Anwohner freundlich auf „Allgemeine Schutz-  und Pflegemaßnahmen zur barrierefreien Nutzung öffentlicher Gehwege“ hinweist. Es wird überall dort in den Briefkasten geworfen, wo „Handlungsbedarf“ festgestellt wird.

„Die Heckenspaziergänge sind ein Erfolg. Es gab diesmal, wie bereits im Vorjahr, erfreulich wenige Gründe für Beanstandungen, ein Lernprozess ist klar erkennbar“, berichtet Jirasek. „Auch diesmal sind wir wieder mit Bürgern ins Gespräch gekommen, die sich von Jahr zu Jahr aufgeschlossener und sensibilisiert zeigen.“

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