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DAS passiert in Kriftel

Florian Mann und Weltstar Bocelli

Leiter der Musikschule Kriftel spielte mit Weltstar Andrea Bocelli in Berlin

Durch „Time To Say Goodbye“, das fünfzehnfach (!) Platin erhielt, wurde er 1996 im deutschsprachigen Gebiet bekannt, kein Tenor auf dieser Welt hat mehr Platten verkauft als er: Der fast 60jährige Italiener Andrea Bocelli war am 24. August, nach langen 21 Jahren, im Rahmen seiner Welttournee das erste Mal wieder auf der Berliner Waldbühne zu hören - und der Leiter der Krifteler Musikschule, Florian Mann, war als Solocellist mit dabei! Der Grund ist sein Können: Er gehört zum großen Netzwerk der Neuen Berliner Philharmonie und wurde angefragt.

„Das war ein unvergleichliches Erlebnis und eine große Ehre für mich, mit Andrea Bocelli für 20.000 Zuhörer zu spielen“, schwärmt der freischaffende Instrumentallehrer für Cello und Klavier, der schon mit dem Stargeiger David Garrett auf Tournee ging. „Bereits 2013 hatte ich die Ehre, mit Andrea Bocelli auf der großen Bühne in der riesigen Lanxess-Arena in Köln zu spielen, damals mit der Neuen Philharmonie Frankfurt. Dieses Konzert jetzt in Berlin hatte durch die Schönheit der Waldbühne, die in ein geschichtsträchtiges Gelände eingebettet ist, eine ganz eigene, unvergessliche Atmosphäre.“

Rauchbomben gegen Wespenstiche

70 Musiker und 70 Chorsänger waren mit dem Weltstar auf der Bühne, der von Kindheit an blind ist, als Stimmwunder gilt und dazu noch Saxophon, Klarinette, Flöte und Klavier spielt. Er kann sogar in Hollywood auf dem Walk of Fame einen Stern vorweisen. „Er stellt hohe Ansprüche an sein Ensemble“, berichtet Mann (39), der sich gemeinsam mit dem Orchester in Berlin eine Woche auf den Auftritt in der Waldbühne vorbereitete: „Es ist ihm sehr wichtig, dass er mit Profis spielt und das Orchester absolut zuverlässig ist.“ Die Waldbühne bietet eine gigantische Kulisse. „Es waren daher besonders viele Celli und Kontrabässe mit dabei, um ‚ordentlich Druck‘ machen zu können.“

Mit dem Weltstar zu sprechen, war den Musikern nicht möglich. „Er war natürlich abgeschirmt.“ Auch vor Tieren wurde er geschützt: „Auf dem Gelände der Waldbühne wurden rund um das Künstlerhaus, in welchem für Bocelli eine eigene Etage reserviert war, eigens kleine Rauchbömbchen gegen Wespen aufgestellt, damit er beim Einsingen nicht in den Mund gestochen werden kann“, berichtet Florian Mann. Sein Fazit: „Bocelli gehört ohne Zweifel zu den absoluten Superstars der Musikwelt. Die stehenden Ovationen nach dem Konzert sprechen für sich.“

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