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40 Jahre Foto- und Film-Club

18. November, 18 Uhr: 40 Jahre Foto- und Film-Club Kriftel – das wird groß gefeiert

„Ein großer Erfolg wurde die Fotoausstellung innerhalb der diesjährigen Krifteler Woche. Aus den über 300 Einsendungen suchte die fünfköpfige Jury 24 Preisträger aus und belohnte sie mit Geldpreisen zwischen 25 und 220 Mark“, so beginnt eine Presseveröffentlichung vom 8. Dezember 1978, dem Gründungsjahr des Krifteler Foto- und Film-Clubs (FFC; damals noch „Photoclub“). „Die Qualität der Photographien war überdurchschnittlich gut, so daß die Entscheidung sehr schwer fiel“, so das Fazit des Journalisten. Das ist 40 Jahre her. Seitdem bereichert der FFC das Vereinsleben in Kriftel. Seit 40 Jahren sind Mitglieder des FFC in Kriftel unterwegs und dokumentieren Ereignisse in Bild und Film.

Das wird am Sonntag, den 18. November 2018, groß gefeiert, und zwar um 18 Uhr im Rat- und Bürgerhaus Kriftel. Zum Jubiläumsabend sind alle interessierten Krifteler Bürger herzlich eingeladen! Filme, Multimediashows aus den aktuellen Projekten und eine „historische“ Diaschau über Kriftel „Gestern und heute“ werden präsentiert. Vereinsmitglied Gerhard Jaeger stellte die Bilder für die historischen Beiträge zur Verfügung. Gerlinde Sittig und Wilfried Krementz werden die Diaschau kommentieren. Weitere Präsentationen kommen von Heidi und Heinz Seelig („ Kurzgeschichten aus der Natur“), Harald Schröter („Winterlichter“ und „Grafitti“), Thomas Wiegand („Lightpainting 4.0 - Licht, Menschen und mehr“) und Bernd Reimann („Kriftel Gestern & Heute“).

Erstes Labor im Gefängnis

Der evangelische Pfarrer Klaus Hoffmann versammelte im Sommer 1978 Hobbyfotografen im evangelischen Gemeindehaus. Ein Fotowettbewerb wurde ausgeschrieben und zahlreiche Teilnehmer aller Altersklasse fühlten sich angesprochen. Im Oktober 1978 kam es zur Vereinsgründung, der erste Vorsitzende war der heutige Ehrenvorsitzende, Hans-Karl Post. Weitere Gründungsmitglieder, die bis heute dem Club die Treue gehalten haben, sind der Ortschronist Gerhard Jaeger und Werner Mitsch, der momentane 1. Vorsitzende des FFC.

„Unsere Vereinsabende fanden zuerst im Gemeindehaus der evangelischen Auferstehungsgemeinde statt, es folgten Clubabende in den Räumen der Bücherei, dann zogen wir in den Saal 2 im Rat- und Bürgerhauses. In der alten, ehemaligen Arrestzelle im Keller des Rathauses, auch diese gab es mal in Kriftel, richteten wir ein Schwarz-Weiß-Labor ein und experimentierten dort herum“, berichtet Werner Mitsch. Bei der Gründung 1978 bestand der Club aus 24 eingetragenen Mitgliedern. „Heute sind wir 32 Mitstreiter, also, wie ich meine, eine recht gute Bilanz.“

Trennung in Foto- und der Schmalfilmgruppe

Bereits 1979 wurde, was die Clubabende betrifft, eine Trennung zwischen der Foto- und der Schmalfilmgruppe beschlossen. 1979 kamen im Rahmen der Krifteler Woche zur Fotoausstellung in der Kleinen Schwarzbachhalle über 1200 Besucher, was für den jungen Verein ein toller Erfolg war. Bereits 1982 wurde vom FFC eine fotografische und filmische Dokumentation über Kriftel mit dem Titel „Krifteler Bilderbogen 1982“ erstellt und in der Kleinen Schwarzbachhalle öffentlich vorgeführt. „Damals wurden die Plakate ganz kreativ noch handschriftlich gestaltet“, erinnert sich der Vorsitzende.

1990 fand in Kriftel ein Großereignis, die 1200-Jahrfeier, statt. Auf Wunsch der Gemeindekörperschaften sollten die Aktivitäten, die übers Jahr stattfinden, filmisch und auch fotografisch festgehalten und vorführbar aufgearbeitet werden. Mitsch: „Diese Arbeiten zogen sich über mehrere Monate hin und waren für unseren kleinen Club eine echte Herausforderung, bei der viel Engagement von den einzelnen Mitgliedern verlangt wurde.“

Der Vereinsring kaufte eine Videokamera und so wurden der Festzug und andere Großereignisse vom FFC filmisch festgehalten. „Die Qualität entspricht nicht den heutigen Standard, aber bei einer Vorführung beim Seniorennachmittag vor einigen Wochen konnte ich erleben, wie viel Freude der Streifen den Menschen bereitet hat“, erzählt Werner Mitsch.

Traum vom eigenen Clubraum

Ein Traum für die Mitglieder war es, einen eigenen Clubraum zu haben, in dem man schwere Gerätschaften aufbewahren kann. Eine gute Lösung wurde zum 1. Januar 2007 gefunden: Seitdem nutzen die Mitglieder des FFC für Clubabende den Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr. Hier gibt es einen eigenen Schrank, in dem Ausrüstungsgegenstände eingeschlossen werden können. Die Treffen finden seitdem immer am ersten und dritten Mittwoch im Monat ab 20 Uhr statt.

Seit vielen Jahren beteiligen sich die Fotografen an Fotoausstellungen der Fotoclubs im Main-Taunus-Kreis. Immer wieder werden herausragende Ereignisse in Kriftel mit Film- und Fotokamera begleitet. „In unseren Clubabenden beschäftigen wir uns mit der neuen Foto- und Filmtechnik, mit Aufnahmetricks wie Lightpainting, wir beteiligen uns an den Krifteler Ferienspielen und machen gemeinsame Exkursionen“, zählt Mitsch auf.

Fotowettbewerb: Bitte bewerben!

Der FFC startet nach seinem Jubiläumsabend einen Fotowettbewerb zum 40. Geburtstag. Das Motto lautet „Krifteler Augenblicke“. „Der FFC sucht Fotografen, die zeigen, wie sie ihren Heimatort Kriftel durch das Objektiv sehen. Wir hoffen, dass neben den klassischen Motiven von Kriftel auch viele ungewöhnliche Ansichten und Momentaufnahmen eingeschickt werden“, so der Vorsitzende Werner Mitsch. Jeder Teilnehmer darf bis zu drei Fotos einreichen. Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2019.

Infos zum Fotowettbewerb unter www.ffc-kriftel.de, auf Flyern, die unter anderem im Rat- und Bürgerhaus Kriftel ausliegen und bei Werner Mitsch unter 06192-910456.                     

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