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Gemeinsames Fastenbrechen

Fasten-Brechen im Josef-Wittwer-Haus: Jimenez: "Wichtig ist es, in Frieden zu leben"

"Mit nichts kommen wir auf die Welt und nichts werden wir mitnehmen" - mit diesen Worten eröffnete die Vorsitzende des Ausländerbeirats Kriftel, Carmen Jimenez, das diesjährige Fastenbrechen im Josef-Wittwer-Haus, zu dem wieder fast 100 Gäste erschienen waren. "Wir können uns das Land unserer Geburt nicht aussuchen, und egal wo wir geboren werden und an wen wir glauben, ob Gott, Allah, viele Götter oder gar keinen Gott, wichtig ist es vor allem, ein gutes Herz zu haben und in Frieden miteinander zu leben, denn wenn wir diese unsere Welt verlassen, werden wir nichts mitnehmen können. Wir gehen mit leeren Taschen, so wie wir gekommen sind."

Auch Bürgermeister Christian Seitz war mit seiner Frau Tanja und Tochter Leonie zum Fastenbrechen der Muslime nach Sonnenuntergang erschienen. Der besondere Dank des Ausländerbeirats galt auch diesmal wieder seinem Mitglied Mohamed Raouia aus Marokko und seiner Frau Fouzia für den großen Einsatz und der Organisation der Feier.

Auf den Buffettischen reihte sich eine Köstlichkeit an die andere, Spezialitäten aus vielen Ländern luden zum Essen ein. Und als das gemeinsame Fastenbrechen "Iftar" begann, konnte man die Harmonie und den Frieden im gesamten Saal spüren. Mit anregenden Gesprächen der bunt gemischten Gäste - Einheimische, Migranten und Flüchtlinge - ließ man den Abend ausklingen. Und natürlich gehörte auch das gemeinsame Aufräumen zu einem wirklich gelungenen Abend, auf dem sich alle Beteiligten schon jetzt für nächstes Jahr freuen.

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