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21. September: Welt-Alzheimertag

14.09.2017

Der Welt-Alzheimertag am 21. September bietet Gelegenheit, auf das Thema Demenz und die Situation betroffener Familien aufmerksam zu machen. Vielerorts informieren Initiativen und Organisationen im Rahmen von Vorträgen und Veranstaltungen über das Krankheitsbild Demenz und Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Bereits im Juni 2017 hatte im Landratsamt der 13. Fachtag von Fachstelle Demenz beim Caritasverband für den Bezirk Main-Taunus und Main-Taunus-Kreis stattgefunden, der die Chancen und Grenzen frühzeitiger Erkennung und Therapie von Demenz beleuchtete. Auch wenn eine Heilung der Krankheit gegenwärtig nicht möglich ist, kann den Kranken und ihren Angehörigen durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr geholfen werden.

Regionale Ansprechpartner

„Es ist besonders wichtig, immer wieder auf die Situation von Menschen mit Demenz hinzuweisen und aufzuzeigen, welche Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten auch zu Beginn der Erkrankung im Main-Taunus-Kreis zur Verfügung stehen“, betont Gabriele Kortenbusch von der Seniorenberatung in Kriftel. Krankheitsbedingte Veränderungen lösen häufig Gefühle von Angst, Unsicherheit aber auch Scham sowohl bei den Betroffenen als auch bei den Menschen aus, die zu ihnen in einem direkten oder indirekten Kontakt stehen.

Um diese Menschen bei der Bewältigung dieser Gefühle als auch im Hinblick auf konfliktbeladene Situationen zu unterstützen beziehungsweise um ihnen die diagnostischen, therapeutischen und psychosozialen Hilfsmöglichkeiten nahezubringen, wäre ein erster Schritt, sich zur Information und Beratung an einen der regionalen Ansprechpartner im Main-Taunus-Kreis zu wenden. Hierzu zählen die kreisweit zuständige Fachstelle Demenz in Hofheim, die kommunalen Seniorenberatungsstellen und der Pflegestützpunkt des Main-Taunus-Kreises.

Leuchtturm-Aktion

Bereits 2015 hatten die Seniorenberatung Kriftel gemeinsam mit der Fachstelle Demenz und der Arbeitsgemeinschaft der Seniorenberatungsstellen des Main-Taunus-Kreises mit einer „Leuchtturm-Aktion“ auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht. Die „Leuchtturm-Plakate“ enthalten die Kontaktdaten der entsprechenden lokalen Beratungsstellen. Sie wurden in den Wartezimmern der Hausarztpraxen im gesamten Kreis platziert und sollen von Demenz betroffenen Familien eine erste Orientierung bieten und dazu beitragen, dass diese frühzeitig Beratung in Anspruch nehmen.

Weitere Infos geben: Gabriele Kortenbusch, Aufsuchende Seniorenberatung der Gemeinde Kriftel, Telefon 06192 4004-49, Freitag 9 bis 13 Uhr, gabriele.kortenbusch(at)kriftel.de oder Ellen Philipp, Fachstelle Demenz beim Caritasverband für den Bezirk Main-Taunus, Telefon 06192 2934-34, fachstelledemenz.mtk(at)caritas-main-taunus.de.