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Parkbad Kriftel: Zweiter Einbruch in diesem Jahr – Sinnlose Sachbeschädigung

14.06.2017

In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 2017 wurde bereits zum zweiten Mal in das Parkbad eingebrochen. Das erste Mal im April erfolgte der Einstieg in den Kassenraum. „Da keine Wertgegenstände zu finden waren, war damals versucht worden, den Kassenautomat zu öffnen. Das Vorhaben scheiterte jedoch an der Sicherung des Automaten“, so Tobias Guldner, der im Rathaus für das Parkbad zuständig ist. Allerdings entstand ein Sachschaden an der Rollladenautomatik und dem Fenster.

Im jüngsten Fall gelangten die Einbrecher über den Zaun, zerschnitten dabei den Stacheldraht und verschafften sich mit Gewalt Zugang zum Schwimmmeisterraum. Durch das Aufhebeln des Rollladens wurde der Mieter der über dem Kassenraum liegenden Wohnung geweckt, der rasch die Polizei alarmierte. Beim Eintreffen der Streife flüchteten die Täter über das Gelände des Parkbades.

„Wieder entstand Sachschaden durch den Einbruch an der Tür und dem Rollladen“, so Guldner. Ärgerlich, vor allem deshalb, weil im Parkbad nichts zu holen ist. Die Täter erbeuteten einen kleineren Geldbetrag aus einer Schatulle, in der die Schwimmmeister die Gebühren für die Abnahme von Schwimmabzeichen gesammelt haben.

Keine gelagerten Geldbestände!

Guldner macht deutlich: „Der Einbruch im Parkbad ist zwecklos. Es gibt dort keine gelagerten Geldbestände, auch wenn so mancher Kriminelle darauf spekuliert. Die Tageseinnahmen werden zu unterschiedlichen Zeiten und oft auch mehrmals am Tag abgeholt. Der Bargeldbestand wird bewusst niedrig gehalten. Und man muss auch sagen, dass aufgrund der Saisonkarten und der Geldwertkarten gar nicht mehr so viel Bargeld im Umlauf ist, wie so mancher vermuten mag.“

Wer die Örtlichkeiten kennt, weiß, dass der Kassenraum auch nachts von außen einsehbar ist. „Mobiliar und Geldschubladen stehen bewusst offen, so dass man sehen kann, dass nichts zu holen ist. Und auch der Kassenautomat wird regelmäßig entleert. Zudem ist dieser alarmgesichert, so dass ein unbefugter Zugriff ohne Brachialgewalt nicht möglich ist. Weitere Vorkehrungen und Sicherungen sind getroffen, über die aber nicht öffentlich berichtet werden sollte.“

Nächtliches Baden ist Hausfriedensbruch!

In den letzten Jahren waren Einbruchsversuche eigentlich kein Thema mehr. „Aufgrund der beiden Einbrüche in dieser Saison werden ab sofort allerdings Maßnahmen auf dem Gelände ergriffen, die dies künftig verhindern sollen“, macht Guldner deutlich. „Unter anderem denken wir über die regelmäßige Streife eines privaten Sicherheitsdienstes nach, um die Sicherheit zu erhöhen“, so der Erste Beigeordnete Franz Jirasek. Ein solcher war schon in den Jahren zuvor tätig gewesen. In dem Zusammenhang rät er davon ab, nach Schließung des Bades das Gelände zum nächtlichen Baden zu betreten. „Abgesehen davon, dass dies der eigenen Sicherheit dient, ist das unbefugte Betreten des Geländes Hausfriedensbruch; und eben kein Kavaliersdelikt.“